Am Donnerstag stand unser Vereinshandy nicht still. Unter anderem war eine Anruferin dabei, die einen 17-jährigen Rüden am liebsten noch am selben Tag abgeben wollte, weil er überall hinpullert und nach ihren eigenen Worten „stinkt“, was an dem schlechten Zustand seiner Zähne lag.
Seit September lebte Ricky bei ihnen – doch einem Tierarzt wurde er nie vorgestellt!

Peggy musste die Besitzerin auf Freitag vertrösten, da sie selbst noch einen Termin am Donnerstag hatte.

So kam Ricky am Freitag zu uns und wurde uns ziemlich herzlos übergeben. Noch einmal wurde Peggy mitgeteilt, dass Ricky alles vollpullert und aufgrund seines Gestanks aus dem Schlafzimmer verbannt wurde.

Peggy war geschockt, wie man so über seinen eigenen Hund reden und denken kann, aber noch mehr über den körperlichen Zustand von Ricky: stumpfes Fell und furchtbar schlechte Zähne.
Im Nachgang erfuhr Peggy zudem, dass Ricky im September bei den Vorbesitzern eingezogen ist und eigentlich Entwässerungstabletten bekommen sollte, sicherlich von einem Tierarzt im Vorfeld zur Behandlung eines Herzleidens verordnet. Diese bewirkten nun jedoch, dass er noch mehr eingepullert hat; so wurden sie kurzerhand, ohne Absprache mit einem Tierarzt, abgesetzt.

Am Montag kam dann die Anfrage der Vorbesitzer, ob sie Ricky wieder von uns abholen könnten, weil sie ihn so sehr vermissen.

Wir haben uns gegen eine Rückgabe entschieden und werden Ricky morgen unserer lieben Tierärztin Nora Wickidal vorstellen, um seine Blutwerte bestimmen und sein Herz untersuchen zu lassen. Ziel ist es, seinen gesundheitlichen Zustand genau in Erfahrung zu bringen und natürlich seine Zähne zeitnah behandeln zu lassen.

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