Tierschutzvereine entscheiden sich manchmal gegen eine Vermittlung, wenn wir den Eindruck haben, dass Kinder noch nicht bereit sind, den Respekt und die Verantwortung zu zeigen, die ein Tier braucht. Ein Tier ist kein Spielzeug, das man nach Belieben benutzen oder weglegen kann. Es ist ein Lebewesen, das Liebe, Fürsorge, Erziehung und ein sicheres Zuhause benötigt. Ein entscheidender Punkt ist, dass Tiere Rückzugsorte und Ruhephasen brauchen. Das müssen Kinder von ihren Eltern lernen. Sie sind keine dauerhaften Spielgefährten und benötigen Zeit, um sich zu entspannen und zu regenerieren. Kinder erkennen oft nicht, wenn Tiere Angst haben oder gestresst sind, weil sie nicht immer durch Bellen, Miauen oder andere Geräusche signalisieren, wie es ihnen geht. Dieses noch Unverständnis kann nicht nur zu Stress für das Tier führen, sondern auch dazu, dass es im schlimmsten Fall Unverträglichkeiten oder Verhaltensprobleme entwickelt, die die Beziehung zwischen Tier und Kind belasten.
Wir appellieren an dieser Stelle an die Eltern dies bei ihren Kindern zu erkennen und vielleicht noch etwas zu warten mit der Anschaffung eines Tieres. Tiere leiden oft still. Sie können nicht immer zeigen, wenn sie Angst haben, Schmerzen empfinden oder unglücklich sind. Dieses Schweigen kann tragische Folgen haben, sowohl für das Tier selbst als auch für die Kinder.