Als Peggy am Mittwochmorgen in den Stall kam, fuhr ihr der Schreck in die Glieder als sie Donna erblickte. Das „Kalb“ war blutüberströmt. Der erste Gedanke war, dass ein Wolf versucht hatte, sich eine Mahlzeit zu organisieren. Als Peggy genauer hinsah, konnte sie erkennen, dass eines der Hörner nur noch zur Hälfte vorhanden war. Um die Blutung schnellstmöglich zu stoppen, hatte sie zunächst mit Hilfe des Ehemanns unserer lieben Tierärztin Melitta und nach deren Anleitung das Horn mittels Gummibandes abgebunden.

Nun ist Donna aber Donna und Vernunft ist nicht ihre Stärke. Am Abend hatte sie sich das Gummiband abgerissen und das Blut lief erneut. Nach Anraten unserer Helferin Annabell, die Peggy einmal in der Woche auf dem Hof zur Hand geht und mit tatkräftiger Unterstützung unserer lieben Tierärztin Melitta wurde das Horn mit einem wattegepolsterten Klebeverband eingepackt.

Bis heute ist nicht klar, wie sich Donna die Verletzung zugezogen hatte. Das abgerissene Stück Horn konnte nicht gefunden werden. Es wird vermutet, dass sie sich am Fressgitter, welches allerdings extra für Kühe gefertigt ist, verhakt hat.

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