Für viele Hunde sind Kastanien ungefähr so interessant wie ein frisch ausgepacktes Spielzeug. Sie kullern, rollen, lassen sich wunderbar durch die Gegend tragen – und manche Vierbeiner würden sie am liebsten direkt verspeisen. ![]()
Genau hier lohnt es sich, ein bisschen genauer hinzuschauen.
Rosskastanien sind für Hunde nicht harmlos.
Sie enthalten unter anderem Saponine und können bei Aufnahme zu Beschwerden wie Erbrechen, Durchfall oder Bauchkrämpfen führen.
Noch etwas wird dabei gerne übersehen:
Eine Kastanie muss nicht einmal vergiftend wirken, um gefährlich zu werden.
Sie ist groß und glatt genug, dass ein Hund sie verschlucken kann – aber eben auch groß genug, um im Verdauungstrakt stecken zu bleiben. Kastanien gehören tatsächlich zu den Fremdkörpern, die bei Hunden einen gefährlichen Darmverschluss verursachen können.
Und seien wir ehrlich:
Wer einen Hund hat, der draußen gerne alles einsammelt, weiß, wie schnell es geht. Einmal nicht hingeschaut – und die Kastanie ist weg. ![]()
Deshalb unser kleiner Herbst-Tipp:
Wenn rund um eure Gassistrecke gerade besonders viele Kastanien liegen, lieber etwas genauer hinschauen und das Aufsammeln frühzeitig unterbrechen.
Hat euer Hund tatsächlich eine Kastanie gefressen, solltet ihr das nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen. Bei Beschwerden oder wenn eine größere Menge bzw. eine ganze Kastanie verschluckt wurde, lieber einmal zu viel beim Tierarzt oder in der Tierklinik nachfragen.
Denn manchmal sind es gerade die Dinge, die im Herbst ganz selbstverständlich auf dem Boden liegen, bei denen ein bisschen Aufmerksamkeit einen großen Unterschied machen kann. ![]()
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Kommt gut durch den Herbst – und passt auf eure kleinen „Staubsauger“ auf! ![]()
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Hundesicherung des Tierhilfe Hof Samtschnute e.V.
Gemeinsam sichern. Leben schützen. ![]()
Quelle: tiermedizinportal.de
