Das ist unser Neuzugang Lia.
Vor guten 3 Wochen wurden wir um Hilfe gebeten, ob Lia zu uns kommen kann, weil ihr Besitzer ins Krankenhaus muss und keinen für die Kleine hat und auch kein Platz in der Nähe gefunden wurde.
Lia konnte aber nicht gebracht werden. Fast 200 Kilometer lagen zwischen uns und der Hündin. Wir machten es möglich und unsere liebe Tierärztin brachte Lia zu uns.
Nach 14 Tagen bekamen wir freitags die Info, ihr Besitzer ist aus dem Krankenhaus und Lia kann zurück. Auch hier setzte sich unsere Tierärztin wieder ein, Lia zurück in ihr Zuhause zu bringen. Für uns war es selbstverständlich, einem Mensch-Tier-Gespann zu helfen.

Montag kam dann eine neue Nachricht. Lia muss abgegeben werden; ihr Besitzer kann sich gesundheitlich nicht mehr um sie kümmern.
Wieder waren wir sofort bereit zu helfen und baten darum, dass Lia diesmal gebracht wird, gegebenenfalls mit Tiertaxi.
Dieses war jedoch zu teuer. Melli erklärte sich bereit, die Kleine abzuholen und zu uns zu bringen. Für uns ist es normal, dass in dem Fall die Besitzer das Spritgeld bezahlen, denn all unsere Mitglieder und Helfer sind ehrenamtlich.
Gesagt, getan. Lia wurde nach Absprache letzte Woche Mittwoch abgeholt und zu uns gebracht.
Am Samstag kam dann plötzlich eine neue Nachricht vom Besitzer: Er möchte Lia zurück.
Um dieses Hin und Her ein für alle Mal zu unterbrechen, da uns ja deutlich gemacht wurde, er könne sich nicht mehr um die nicht mal 1,5 Jahre alte Hündin kümmern, beschlossen wir an der Stelle, den Riegel vorzuschieben und Nein zu sagen.
Es begannen Anrufe ohne Nummer, Gründe, die Richtung Verleumdung gingen, bis hin zu der Aussage, Lia hätte nie ihm gehört und der Besitzer möchte sie nun zurück.
Unsere Rechtsabteilung sagte, es solle auf juristischem Weg geklärt werden.
Dienstag, dann der Tag, der uns schockierte: 2 Männer standen plötzlich und unangekündigt direkt auf dem Hof. Es wurde mit Aggression vorgegangen, sodass wir schnell beschlossen, dass wir hier Hilfe seitens der Polizei benötigen.
Eine Klärung konnte nicht getroffen werden, und so warten wir nun ab, ob der Justizweg hier eine Klärung findet.
