Heute Nachmittag erreichte uns ein Hilferuf des Tierschutzverein Tierhilfe Südbrandenburg e.V. : Anja fragte an, ob wir kurzfristig einen Platz frei hätten. Da unsere bisherige Bande am letzten Wochenende zum Tierschutzverein Wittenberg umgezogen ist, konnten wir zum Glück sofort zusagen.

Die beiden Kitten wurden in einem Kuhstall gefunden. Laut dem Finder wurde die Mutterkatze seit drei Tagen nicht mehr gesehen.

Anfangs fragten wir uns besorgt: Drei Tage ohne Nahrung in diesem Alter – ist das überhaupt möglich?

Wir machten uns sofort auf den Weg, um uns mit Jasmin von den Südbrandenburgern für die Übergabe zu treffen. Auf dem Hof angekommen, bekamen die Kleinen direkt die erste Milch. Da wurde uns klar:

Ja, es ist möglich, aber der Preis dafür ist hoch. Die beiden bestehen nur noch aus Haut, Knochen und Fell. Man spürt wirklich jeden einzelnen Knochen, und der kleine Kater schreit ununterbrochen nach seiner Mutter.

Für uns heißt es ab jetzt: Fütterung in kleinen Mengen und das im 45-Minuten-Rhythmus, damit sich die winzigen Mägen langsam an die Nahrung gewöhnen und die beiden aufholen können. Was diese kleinen Körper jetzt schon durchstehen müssen, grenzt an ein Wunder. Sie leben – aber über den Berg sind sie noch lange nicht.

Wir tun alles, was in unserer Macht steht, um den beiden eine Chance auf ein gesundes Katzenleben zu geben. Wenn ihr uns bei der intensiven Pflege, Aufzuchtmilch und den anstehenden Tierarztkosten unterstützen möchtet, freuen wir uns über jeden kleinen Beitrag auf unserem Spendenkonto.

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Kategorien: Katzen